Ambulante Kur beantragen


Ich möchte eine ambulante Kur, was muss ich tun?

Die ambulante Kur, wird auch als „ambulante Vorsorgeleistung“, oder „offene Badekur“ bezeichnet. Das  ist eine Maßnahme, die alle 3 Jahre von jedem gesetzlich oder privat Versicherten in Anspruch genommen werden kann. 

Ihr behandelnder Arzt muss die medizinische Notwendigkeit einer Kur feststellen und wird Ihnen beim Ausfüllen des Kurantrags an die Krankenkasse behilflich sein.

Bei der ambulanten Kur können der Kurort und die Unterkunft im Einvernehmen mit Ihrem Arzt frei gewählt werden. Die gesetzlichen Krankenkassen sowie die privaten Versicherungsträger übernehmen die vollen Kosten der ärztlichen Behandlungen und 90 Prozent der Kurmittelkosten. Kurmittelkosten sind die Kosten für die Anwendungen, die der Kurarzt vor Ort verordnet. Zu den übrigen Kosten wie die Unterkunft und Verpflegung kann die Krankenkasse einen pauschalen Zuschuss bis zu Euro 13,- pro Tag gewähren.

Den Kurantrag reichen Sie bei Ihrem Versicherungsträger oder der Krankenkasse ein.
Der Antrag wird dann vom jeweiligen medizinischen Dienst geprüft.
Prüfen Sie eine eventuelle Ablehnung genau, da bei Erstantrag oftmals nur nach Aktenlage entschieden wird. In diesem Falle sollten Sie Widerspruch einlegen.
 
Wenn Ihre Kur genehmigt wurde, erhalten Sie eine schriftliche Benachrichtigung sowie die Kostenübernahmebescheinigung für den Kurarzt (Badearzt- oder Kurarztschein). Dieser Schein bevollmächtigt einen am Kurort Ihrer Wahl ansässigen Badearzt zur Verordnung aller medizinischen und therapeutischen Maßnahmen.

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie weiterführende Informationen zum Thema ambulante Kur in Bad Liebenstein, dann wird Ihnen das Team unserer Touristinfo weiterhelfen.

Hier geht es zur Touristinfo...>>

zurück